Neuigkeiten aus Villalval 06.01.2026

Hallo Leute, wir haben bei El Gordo gewonnen! Jippiii!

Mit unserem Los 68762 sind wir mit in der letzten Gewinnklasse mit dabei. Die fünfte Stelle des Hauptpreises lautet xxxx2 (Losnummer 79432) und mit der “2” haben wir gewonnen. Jeder Gewinnschein gewinnt: 4 €
Das Ganze läuft so: Das ganze Los Nr. 68762 kostet 200 €. Es gibt von diesem Los bis zu 195 Serien (wie viel genau, wird von der Lotteriegesellschaft
festgelegt, ist aber für den Gewinnplan nicht wichtig. Meistens gibt es 180 Serien.)

Das bedeutet: Wenn diese Losnummer gezogen wird, gewinnt jedes Los den vollen Gewinn.

Beispiel:  „El Gordo“ = 4.000.000 €, also 180 X 4.000.000 €. Die ganzen Lose werden in ⅒ Lose aufgeteilt, sogenannte „decimos“. Man bezahlt  dafür ⅒ von 200 €, also 20 €.
Unser Beispiel: 180 Serien X 10 decimos = 1.800 decimosJedesdecimo gewinnt also ⅒ von 4.000.000 € = 400.000 €.

Unser Verein hat 200 decimos der Losnummer 68762 reserviert. Jedes decimo wird in 5 Gewinnscheine á 4 € aufgeteilt. (Dazu kommt die Spende von 1 €; wir haben 5 € bezahlt.) Wir haben also zusammen 1000 Gewinnscheine á 4 € der Losnummer 68762. Deshalb steht auf jedem unserer Gewinnscheine die laufende Zahl zwischen 00001 und 01000. Bei diesen Nummern geht es nicht um die Gewinnhöhe, die zusätzliche Zahl ist nur eine interne Teilnummer des Vereins.
Unser Beispiel: 1 decimo gewinnt als Hauptgewinn 400.000 €. 5 von unseren Gewinnscheinen bilden 1 decimo. Hauptgewinn von 400.000 € geteilt durch 5 = 80.000 € pro Gewinnschein. Die letzte Gewinnklasse zahlt für jedes Los 200 €, also für jedes decimo 20 € und für jeden unserer Gewinnschein 4 €.
Trallala.
Wer seinen Gewinn ausgezahlt haben möchte, muss mir seinen Gewinnschein vorlegen. Dann gibt es den Gewinn in cash ausgezahlt. Die Ersten haben ihren Gewinn auch schon gespendet. Dann brauche ich den Gewinnschein nicht. Die Vorlagefrist für die Gewinnscheine zur Auszahlung endet Mitte März.

Neuigkeiten aus Villalval 28.09. – 08.10.2025

Leider konnten wir mit dem Aufbau des Gerüstes noch nicht anfangen, weil das Erzbistum darauf bestanden hat, zuerst die Formalitäten abzuwickeln.
Aber wir haben am 01. Oktober den Kooperationsvertrag mit dem Erzbistum abgeschlossen. Außerdem hat die zuständige Baukommission des Erzbistums dem Bauprojekt zugestimmt. Mit dem Abschluss dieser Formalitäten steht dem eigentlichen Baubeginn nun nichts mehr im Wege.

Die Planungen sehen jetzt so aus:

  • Aufstellen des Gerüstes
  • Aufbau des Baudaches ab Anfang November 2025

Neuigkeiten aus Villalval 25.08. – 01.09.2025

Bei meinem letzten Besuch in Villalval / Burgos ging es in erster Linie darum, mit den Architekten die folgenden Baumaßnahmen zu besprechen:
In den Tagen nach dem 28.09.2025 werden wir im Kirchenschiff ein Gerüst aufbauen mit einer Plattform in der Höhe von 4,2 Metern. Die Plattform dient als Basis für die Abstützung der Bögen und Gewölbe. Dies ermöglicht uns, die Gewölbe von außen von dem eingestürzten Dach, dem zerstörten Dachstuhl und den alten Dachpfannen zu befreien.
Danach werden die Mauerkronen verstärkt und stabilisiert incl. kleiner Pfeiler aus Beton auf die ein Balken entlang der Mauern aufgelegt wird. Auf diese Balken wird ein Sparrengitter gelegt und mit Wellblech gedeckt.

Mit dem Erzbistum Burgos wurde vereinbart, Anfang Oktober den angebotenen Kooperationsvertrag zu unterzeichnen. Damit geht das Gebäude für die Bauzeit in unsere Verantwortung über und darf auch nach Fertigstellung noch bis zu 30 Jahre lang von uns genutzt werden. Gleichzeitig wird auf Vermittlung des Erzbistums eine Bauherrenversicherung abgeschlossen.

An der Kirche ist eine Menge passiert
Im März hatten Thomas- der Bruder von Bettina- und ich bereits alle Sträucher, Büsche und Bäume rund um das Gebäude abgeschnitten.
Im Juni haben wir damit angefangen, den Schutt des eingestürzten Daches und der Mauern im Bereich des Einganges der Kirche wegzuräumen.
Diese Aufräumarbeiten wurden von den Dorfbewohnern Arturo und Manuel tatkräftig unterstützt und weitergeführt. Wir haben jetzt den gesamten Bereich des Vestibüls im Süden der Kirche und den Bereich der angrenzenden Behausung im Westen der Kirche freigelegt.

Dabei ist der uralte Fußboden aus großen, behauenen Steinquadern zu Vorschein gekommen. Das Volumen des Schuttes lag ca. bei 15 kleinen Containern. Bei diesen Arbeiten haben sich weitere Dorfbewohner und Freunde und auch der Gemeindepastor fleißig beteiligt.
Sowohl das schmiedeeiserne Tor als auch das hölzerne Kirchenportal wurden wieder gangbar und schließbar gemacht.
Im Innenraum haben wir damit begonnen, den Fußboden freizulegen. Hier hatten sich Staub und der Putz von den Decken und Wänden über die Jahrzehnte abgelagert. Außerdem wurden Teile des Altares und einige Einrichtungsgegenstände gesichert.
Inzwischen ist der Fußboden komplett sauber, sodass wir am 28.09.2025 sofort mit dem Gerüstaufbau beginnen können.

Im Juni 2025 wurde die Kirche in die Rote Liste der spanischen Organisation „Hispania Nostra“ aufgenommen. Dies führte zu einiger Aufmerksamkeit in den öffentlichen Printmedien.
Kurz vor meinem letzten Besuch in Villalval meldete sich ein Reporter der Zeitung „Diario De Burgos“ über unseren Architekten bei mir und bat um ein Interview vor Ort an der Kirche. Das Interview fand am Mittwoch statt. Der Artikel wurde am 10.09.2025 in der Zeitung veröffentlicht.
Am gleichen Tag meldete sich der Canal 8 des TV Burgos ebenfalls bezüglich eines Interviews bei mir. Der Dreh war am 28.08.2025 in der Kirche und die Ausstrahlung erfolgte noch am selben Tag 3 mal in den Lokalnachrichten.

Wir hoffen auf reichlich Resonanz aus diesen Veröffentlichungen.
Anfang Oktober werden wir mit einer Delegation aus Meschede an dem Dorffest teilnehmen und Werbung für das Projekt machen.